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Die Folgen einer durchzechten Nacht zeigen sich am nächsten Morgen oft an den Augen. Sie sind gerötet, und die Haut unter der Augenhöhle weist dunkle Schatten auf. Schlafmangel ist aber nicht die einzige Ursache für Augenringe - es kommt auch auf den Lebenswandel an. Gesunde Ernährung, viel Bewegung und möglichst wenig Stress können vorbeugen. Manchmal sind aber auch einfach die Gene schuld. Besitzt ein Mensch eine besondere Veranlagung für die dunklen Schatten, kann er wenig dagegen tun. Für alle anderen Fälle gibt es meist Hilfe.
Leidet ein Mensch dauerhaft unter Tränensäcken oder Augenringen, kann das möglicherweise ein Hinweis auf eine ernstere Erkrankung sein. Wenn die Augenlieder geschwollen, aber gleichzeitig nicht gerötet sind, liegt häufig eine Nieren- oder Schilddrüsenerkrankung vor.
Augenringe durch übermäßige Pigmentbildung können die Folge von zu viel Sonne oder Solarium sein. Auch die allgemeine Hautalterung trägt zu der dunklen Farbe unter dem Auge bei. Augenringe treten daher häufig nach den Wechseljahren auf, denn im Alter nimmt das Fettgewebe im Gesicht bei vielen Menschen ab. Wenn die Haut weniger Fettgewebe besitzt, können die Blutgefäße durch die Haut stärker durchscheinen. Und je dunkler die Blutgefäße sind, desto sichtbarer sind sie. Da die Haut unter dem Auge sehr dünn ist, erscheinen die Augenringe dann umso intensiver.
Schlechte Durchblutung, bedingt durch eine falsche Lebensweise, ist in vielen Fällen die Ursache der dunklen Schatten. Werden die Gefäße schlecht durchblutet, enthält das Blut weniger Sauerstoff und ist dunkler.
Menschen, die lange vor dem Computer sitzen und sich wenig an der frischen Luft bewegen, haben oft eine schlechte Sauerstoffversorgung. Bei vielen kommt noch eine unausgewogene Ernährung hinzu. |